Das Ende einer Ära
die Esswahrnehmungen hören 2026 auf
Liebe Wegbegleitende, vor gut 10 Jahren kam ich zurück nach Lohn und übernahm den Hof meiner Eltern. Ich war getrieben von einer Idee, es war die einzig logische Konsequenz aus meiner bisherigen Koch-Erfahrung.
Ich wollte nicht nur von regenerativer Kreislaufwirtschaft träumen, sondern davon leben. Ich wollte den Geschmack der Alpen auf den Teller bringen – unkonventionell, authentisch und inspirierend und ich sehnte mich nach einem achtsamen Umgang mit meinem Mitmenschen und unserem Lebensraum.
Was hier rückblickend fast schon utopisch klingt hat sich zu einem grossen, erfolgreichen und mich erfüllenden Konzept entwickelt.
Unsere alpinen Kreationen gehen weit über den kulinarischen Geschmack hinaus, sie nehmen unsere Gäste mit auf eine Reise mit allen Sinne. Gewürzt mit Kultur, Geschichte und Kunst. Sie sind Inspiration geworden und die Idee ist nicht mehr allein auf weiter Flur. Es gibt jetzt viele, auch in unmittelbarer Nähe, die mit der alpinen Küche unsere Biodiversität wertschätzen und erlebbar machen.
Mein Rucksack ist voll mit spanenden Bekanntschaften, vielfältigen Kochmethoden, unzählige kulinarischen Erkenntnissen.
Ich habe Resilienzen aufgebaut und ein grosses wertschätzendes Umfeld welches mich begleitet.
Aus Chaos wurde ein Konzept, aus Aufregung Ruhe.
Ich bin sehr dankbar und glücklich darüber.
Nun treibt mich eine neue Idee voran.
Wir werden von Februar bis Juni 2026 die letzten Esswahrnehmungen in gewohntem Rahmen durchführen. Esswahrnehmung 2026
Sie sind diesmal nicht nur eine Hommage an den alpinen Lebensraum, sie schliessen den Kreis einer Dekade und machen Raum für Neues.
Ich danke euch von Herzen,
dass ihr mich über kurz oder oftmals auch lang
auf meinem Weg begleitet.
Die Esswahrnehmungen gehen.
Die Naturköchin bleibt.
Herzlich eure Rebecca